Pestalozzis Berg
Handlung von "Pestalozzis Berg"
Pestalozzis Berg ist ein deutsches Drama aus dem Jahr 1989 über den Schweizer Pädagogen Johann Heinrich Pestalozzi, gespielt vom italienischen Schauspieler Gian Maria Volonté. Der Film entstand als Koproduktion der Praesens Film AG Zürich, der Stella-Film München und der DEFA KAG Babelsberg. Regie führte Peter von Gunten, der das Drehbuch gemeinsam mit Peter Schneider und Lukas Hartmann verfasste.
Der Film zeigt Pestalozzi im Jahr 1799, einige Monate nach dem Scheitern seines Waisenhausprojekts im Kloster Stans. Die napoleonischen Kriege hatten sein Vorhaben zunichtegemacht, als die Regierung das Gebäude kurzerhand in ein Militärlazarett umwandelte. Geplagt von Zweifel und Erschöpfung zieht sich der Pädagoge in das Sanatorium Gurnigelbad in der Schweiz zurück, wo er Genesung und Besinnung sucht.
Dort begegnet er der Magd Mädi, gespielt von Heidi Züger, die weder lesen noch schreiben kann. Ohne formellen Auftrag beginnt Pestalozzi, sie zu unterrichten — und findet in dieser schlichten Begegnung langsam wieder Halt und Sinn. Weitere Rollen übernehmen Christian Grashof als Zschokke, Michael Gwisdek als Perrault und Corinna Harfouch als Juliette Benoit. Auch Rolf Hoppe, Käthe Reichel, Mathias Gnädinger und Isolde Barth sind in weiteren Rollen zu sehen.
Der Film hatte seine Weltpremiere am 15.02.1989 bei den Internationalen Filmfestspielen Berlin, wo er im Wettbewerb um den Goldenen Bären gezeigt wurde. Der DDR-Kinostart folgte am 17.03.1989.
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Darsteller - Schauspieler von "Pestalozzis Berg"

Isolde Barth
(geb. 24.08.1948)

Mathias Gnädinger
(geb. 25.03.1941)

Christian Grashof
(geb. 05.08.1943)

Michael Gwisdek
(geb. 14.01.1942)

Corinna Harfouch
(geb. 16.10.1954)

Rolf Hoppe
(geb. 06.12.1930)

Heike Jonca
(geb. 18.08.1956)

Käthe Reichel
(geb. 03.03.1926)

Werner Riemann
(geb. 25.01.1934)
