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Geschichten jener Nacht

Jahr: 1966

Regie: Frank Vogel

Genre: Historienfilm

Handlung von "Geschichten jener Nacht"

Geschichten jener Nacht ist ein vierteiliger Episodenfilm der DDR aus dem Jahr 1966 zum Thema Bau der Berliner Mauer im August 1961. Die Episoden sind nicht mit einer Rahmenhandlung verbunden. Die Erstausstrahlung war am 08.06.1967.

Episoden: 1 Phönix / 2 Die Prüfung / 3 Materna / 4 Der große und der kleine Willi

1 Phönix: In einer Stadt wird Alarm für die Kampfgruppen ausgelöst. Dadurch muss der Kommandeur Karl einen Polterabend unterbrechen. Er erinnert sich an eine ähnliche Situation im Jahr 1933, als er als Mitglied der KPD einen Dichter über die deutsch-tschechoslowakische Grenze geschleust hat. Sein Freund, der Bräutigam, wurde dabei erschossen. Die Hauptdarsteller dieser Episode sind Hans Hardt-Hardtloff, Peter Reusse und Peter Sindermann.

2 Die Prüfung: Kurz vor ihrem Abitur erfährt Jutta, dass ihre Eltern die DDR verlassen wollen. Sie lassen ihr die Entscheidung mitzukommen oder zu bleiben. Jutta hat erfahren, dass sie aus politischen Gründen nicht studieren darf. Ihr Freund Robert fordert eine Barrikade gegen westliche Einflüsse. In einer gemeinsamen Nacht mit Jutta wird er durch einen Alarm geweckt, der den Bau der Mauer ankündigt. Die Hauptdarsteller dieser Episode sind Dieter Mann, Jenny Gröllmann, Horst Schulze und Inge Keller.

3 Materna: Der Maurer Materna ist Mitglied der Kampfgruppen und beim Mauerbau dabei. Er denkt zurück an das Kriegsende, wo er sich geschworen hatte, nie wieder eine Waffe in die Hand zu nehmen. Er ist mit einer ehemaligen Mitschülerin verheiratet, die ihm nach dem Krieg sehr geholfen hatte. Bereits am 17. Juni 1953 hatte er die Konfrontation auf der Baustelle miterlebt. Beim Mauerbau nimmt er doch wieder ein Gewehr in die Hand, um die Grenzsicherung zu bewachen. Die Hauptdarsteller dieser Episode sind Ulrich Thein, Angelika Waller und Johannes Wieke.

4 Der große und der kleine Willi: Im Februar 1967 beobachtet ein junger Mann mit einem Fernglas das Manöver von sowjetischen Truppen und der NVA. Er erinnert sich an die Nacht vom 13. August 1961. Damals wohnte er im Osten und arbeitete als Schweißer im Westen der Stadt. Durch den Umtausch von Westmark in Ostmark machte er Gewinn. Als er beim Mauerbau einen LKW der Kampfgruppen vor ihrem Volkseigenen Betrieb sieht, hat er die Idee, sich eine Kampfgruppenuniform zu besorgen und so doch noch nach Westberlin zu gelangen. Als er Willi Lenz gegenübersteht, behauptet er Mitglied der Kampfgruppeneinheit zu sein. Doch der stellt ihn auf die Probe und fragt, wie das Kommunistische Manifest beginnt. Da er das Manifest nicht kennt, schweigt er. Nach über fünf Jahren kommt er doch noch zu seiner Kampfgruppenuniform und ist inzwischen Mitglied der Partei. Die Hauptdarsteller dieser Episode sind Erwin Geschonneck, Jaecki Schwarz und Rudolf Ulrich.

Demnächst im TV:

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Darsteller - Schauspieler von "Geschichten jener Nacht"

(geb. 13.06.1947)

(geb. 26.08.1912)

Eberhard Esche

(geb. 25.10.1933)

(geb. 09.10.1909)

(geb. 27.12.1906)

Winfried Glatzeder

(geb. 26.04.1945)

(geb. 05.02.1947)

(geb. 08.08.1906)

Inge Keller

(geb. 15.12.1923)

Werner Lierck

(geb. 26.03.1920)

(geb. 20.06.1941)

(geb. 15.11.1912)

(geb. 12.04.1925)

(geb. 26.07.1940)

(geb. 15.02.1941)

(geb. 05.03.1938)

Raimund Schelcher

(geb. 27.03.1910)

(geb. 26.04.1921)

Jaecki Schwarz

(geb. 26.02.1946)

(geb. 30.03.1939)

(geb. 06.06.1939)

(geb. 02.04.1922)

(geb. 07.04.1930)

(geb. 03.01.1922)

(geb. 26.10.1944)

(geb. 31.05.1913)

(geb. 23.06.1920)